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Vorbereitungen für einen Seniorenbeirat

In: Kieler Nachrichten, 09.01.2018, S. 26.

 

Initiativveranstaltung am 13.01.2018 für einen Seniorenbeirat

Unter großem Zuspruch von mehr als 30 Seniorinnen und Senioren informierten der Vorsitzende des Landesseniorenrates Schleswig- Holstein, Peter Schildwächter, und die Vorsitzende des Heikendorfer Seniorenbeirates, Karla Franke, auf Einladung der UWG am 13.01.2018 im Mönkeberger Jugendheim über die Möglichkeiten zur Gründung eines Seniorenbeirates und dessen möglichen Aufgaben. Beide Gastredner betonten vor allem den gesetzlichen politischen Auftrag eines Beirates, um in den Gremien von Gemeinde, Kreis und Land die berechtigten Anliegen und Interessen der Senioren stärker in den Fokus zu bringen. 

 

Dazu gehören beispielsweise Verkehrsfragen und barrierefreie Mobilität, Kriminalprävention und Sicherheit, ortsnahe Versorgungsleistungen, soziales Miteinander und Informationsveranstaltungen. 

 

In der Diskussion wurde die ergänzende und vernetzende Funktion des Beirates in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden in der Gemeinde hervorgehoben. Auch eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde und vor allem dem Sozialausschuss wurde als notwendig betrachtet.

 

Trotz des großen Interesses und der intensiven Diskussion der Teilnehmer konnte an diesem Tag noch kein Gründungsteam für einen Seniorenbeirat Mönkeberg gefunden werden.

 

Wir als UWG werden daher im kommenden Sozialausschuss über die Erkenntnisse der Veranstaltung berichten und gemeinsam mit den anderen Fraktionen und dem Bürgermeister über eine mögliche Gründungsveranstaltung auf Einladung der Gemeinde sprechen.

 

Wir würden uns freuen und wünschen einen Seniorenbeirat Mönkeberg in der politischen Arbeit als Ansprechpartner zu haben.

 

S. Lehswing und C. Zempel


Unsere Meinung zur Restauration am Strand

Sie haben sich gewundert, warum sich die UWG in der Januarausgabe der Nachrichten aus Mönkeberg nicht zur Restauration am Strand geäusserthat? Der Grund ist folgender:

 

Wir haben uns an die Absprachen bezüglich des Redaktionsschlusses für die Januar Ausgabe gehalten, während die anderen Fraktionen sich darüber hinweggesetzt haben und ihre Berichte aus der Gemeindevertretung zwei Tage nach Redaktionsschluss eingereicht haben.

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UWG Mönkeberg: nur echt mit der Bake

Es gibt mit der selben Abkürzung „UWG“ auch die „UWG Kreis Plön“!

 

Wir haben keinen direkten Einfluss auf diese Wählergemeinschaft, die nur im Kreistag vertreten ist. Wir – die UWG Mönkeberg – wurden von Mönkeberger Bürger*innen angesprochen, warum „wir“ im Kreistag zusammen mit der SPD (Kreis Plön) für die Vertagung einer dringenden Entscheidung gestimmt hätten. Es ging hier um die höhere Förderung der Zuschüsse zur Betreuung durch Tagesmütter. Das waren nicht wir, nicht die UWG Mönkeberg! Wir unterstützen jegliche Förderung der Kinderbetreuung und benötigen tatsächlich jeden Cent, um den Ausbau der Betreuung zu finanzieren. Da wir Maßnahmen zur Kinderbetreuung, z.B. Umbau der Wohnung in der Schule zur Nutzung für Tagesmütter, schnellstens durchführen müssen, können uns Fördermittel verloren gehen, wenn der Kreistagsbeschluss zu spät gefasst wird. Das ist nicht in unserem Sinne, wir brauchen das Geld jetzt.

 

Die „UWG Kreis Plön“ hatte auch uns zu einem Konvent am 06.11.2017 eingeladen, um zu hören, wo in den Gemeinden die Probleme liegen. Wir haben unsere Anliegen dort vorgetragen und von allen dort vertretenen Wählergemeinschaften Zustimmung erhalten. Die unzureichende Finanzierung der Kinderbetreuung wird von vielen Gemeinden beklagt! In dem Gesprächskreis über Finanzen habe ich angeregt, ein Monitoring über den Geldfluss einzuführen, um zu verfolgen, welche Gelder für die Gemeinden vom Bund, Land und Kreis tatsächlich bei den Gemeinden ankommen. Es besteht der Eindruck, dass ein zu großer Teil des Geldes auf dem Weg durch die Instanzen hängen bleibt und die Gemeinden nicht erreicht.

 

Wir, die UWG Mönkeberg, wollen uns ja eigentlich nur um unsere Gemeinde kümmern, aber es ist manchmal auch von Vorteil für uns Mönkeberger*innen, Einfluss auf die Kreistagsmitglieder zu nehmen, denn sie wollen ja auch unsere Stimme(n) bei der nächsten Wahl. Möge die Verzögerung der Entscheidung nicht dazu beitragen, dass wir ca. 10.000 € Zuschuss verlieren, nur weil wir den Umbau jetzt schon anfangen müssten. Die „UWG Kreis Plön“ (Herr Dr. Thies) hat uns zugesagt, bei der nächsten Sitzung diesen Förderantrag zu unterstützen. Wir erwarten aber auch eine rückwirkende Gültigkeit, um die Verzögerung auszugleichen.

 

Dr. Hans Georg Schneider

Ich engagiere mich

Frei nach dem Motto: tue etwas für deine Gemeinde und deine Gemeinde tut etwas für dich…

 

Mir stellte sich die Frage, wie man das umsetzen kann, nachdem wir uns in Mönkeberg eingelebt haben und hier auch sehr herzlich aufgenommen wurden.

 

Also tat die Gemeinde schon mal was für mich/uns, nun war ich an der Reihe…

Deswegen schaute ich mich um, hörte ein wenig hier und da machte mich mit der ortsansässigen Politik vertraut und musste für mich feststellen: in der UWG - der Unabhängigen Wählergemeinschaft - kann ich mich frei entfalten.

 

Ich hätte mich auch für eine der „großen“ Parteien entscheiden können, aber „große“ Parteien denken auch im Großen. Und in Mönkeberg brauchen wir keine große, internationale Politik; wir brauchen Politik im kleinen, für uns Bürger an der Basis und ich denke, dass ich das mit der UWG am besten schaffen kann, denn dort kann jeder seinen Ideen nachkommen und jeder findet seinen Platz.

 

So entschloss ich mich letztes Jahr,  Mitglied der UWG Mönkeberg zu werden und freue mich auf viele Interessante Jahre.

 

Ihr/Euer René Fenner



Wahlprogramm der UWG Mönkeberg zur Kommunalwahl 2018


Leitbild und politische Schwerpunkte

 

Leitbild

Wir, die UWG Mönkeberg, sind eine unabhängige und bürgernahe Wählergemeinschaft. Wir setzen uns dafür ein, die Lebens- und Arbeitsqualität in Mönkeberg für alle Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Unternehmen auf dem erreichten Niveau zu halten und fortwährend zu verbessern. Eine starke UWG-Fraktion in der Gemeindevertretung bietet die Gewähr dafür, dass die Spielräume, welche die kommunale Selbstverwaltung eröffnet, voll ausgeschöpft werden, um diese Ziele zu erreichen.

 

Wir stehen für:

  • Transparenz
    Offene Prozesse zum Wohl aller Bürger*innnen in unserer Gemeinde entsprechen unserem demokratischen Verständnis. Absprachen im kleinen Kreis hinter verschlossenen Türen entsprechen nicht unserem Verständnis von gemeinwohlorientiertem politischen Handeln. In der UWG Mönkeberg gibt es keinen Fraktionszwang.
    Denn: Jedes gewählte Mitglied der Gemeindevertretung ist nur seinen Wählern, seinem Gewissen und nicht dem Willen der Fraktion unterworfen.
  • Zuverlässigkeit
    Wir haben unsere Werte und unser Programm. Dafür werden wir von den Bürgern gewählt. Wir wollen deshalb auch in der Gemeindevertretung das vertreten, was von den Wählern gewollt wird.
    Denn: Zum nächsten Kommunalwahlkampf wollen wir wieder erhobenen Hauptes antreten können.
  • Unabhängigkeit
    Wir handeln unabhängig von irgendwelchen kreis-, landes- oder bundespolitischen Strukturen und Vorgaben.
    Denn: Die UWG Mönkeberg hat und will solche Strukturen nicht. Wir sind unabhängig und handeln allein auf das Wohl der Mönkeberger*innen bedacht.

 

Deshalb ist die UWG Mönkeberg:

  • eine echte Alternative für Bürgerinnen und Bürger, die der Meinung sind, dass Ideologien und Lagerdenken in der Kommunalpolitik keinen Platz haben.
  • eine echte Alternative für Bürgerinnen und Bürgern, die sich eine am Gemeinwohl orientierte politische Kultur wünschen.

 

L(i)ebenswertes Mönkeberg

Unser Ziel ist, moderne Orte der Begegnung in Mönkeberg zu schaffen. Dieses könnten z.B. ein zentral gelegenes Bürgerhaus und ein Pavillon (feste Überdachung) auf dem Dorfplatz  sein. Hier würden wir dann Raum finden für

  • Nachbarschaftstreffen
  • generationsübergreifendes bürgerliches Engagement
  • Wissen- und Interessenbörsen
  • Informationsveranstaltungen zu wichtigen Themen, die die Menschen bewegen

 

Wir setzen uns dafür ein, dass die Planung für eine Strandgastronomie endlich realisiert wird

 

Wir wollen das Erscheinungsbild des Ortes und die Qualität des Strandes für unsere Mönkeberger Bürger*innen verbessern; z.B. durch mehr Straßenrandbepflanzungen im Ort und durch ein vielfältiges Angebot wie Strandkorbvermietung, Fahrradverleih, Gastronomie am Strand.

 

Um finanziell aufwändige Projekte (z.B. Bürgerhaus) realisieren zu können, streben wir die Gründung einer „Stiftung Mönkeberg“ an. Mit Hilfe dieser Stiftung wollen wir den Gemeinsinn und das Verantwortungsgefühl aller Mönkeberger*innen stärken. Zur Verbesserung der Lebensqualität (z.B. zur Sicherheit, Strandwache, Straßengrün) sollen so gemeinsame Leistungen und Maßnahmen in Mönkeberg ermöglicht werden.

 

 

„Gut betreut“ von klein auf an in Mönkeberg:

Kindertagesstätten, Schule und betreute Grundschule

Unser Ziel ist, ein ausreichendes Betreuungsangebot für Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren zu schaffen – bei gleichzeitig hochwertiger Qualität; das bedeutet u.a.: maximaler Betreuungsschlüssel (kleine Gruppen) bei kontinuierlicher Weiterbildung des Personals sowie zeitgemäße Räume (Größe und Ausstattung).

Wir begrüßen und fördern unterschiedliche Konzepte der Mönkeberger Kitas, um den Eltern die Wahlmöglichkeit nach ihren Vorstellungen zu bieten.

 

Eine Erweiterung des Kita-Angebotes in Mönkeberg ist langfristig erforderlich, da immer mehr Eltern ihre Kinder betreuen lassen. Bereits heute werden für alle Kinder über drei Jahre Kita-Plätze nachgefragt. Für Kinder unter drei Jahren liegt die Nachfrage bei 70%, wobei die Kinder bei Tagesmüttern nicht erfasst sind. Deshalb haben wir schon frühzeitig die Planung für einen weiteren Kita-Neubau vorgeschlagen. Dieser könnte auf dem Gelände des AWO Kindergartens erstellt werden.

 

Wir setzen uns für eine Erweiterung und bedarfsgerechte Ausstattung der Schule ein. Dazu gehören u.a. ausreichende Räume für den differenzierten Unterricht in der Schule und für die Anforderungen, die sich aus der gleichberechtigten Teilhabe (Inklusion) ergeben. Das bedeutet, dass ausreichende und bedarfsgerechte Räume zur Verfügung stehen. Gleichzeitig muss daher auch eine Abstimmung über den Raumbedarf und die qualitativen Anforderungen der Betreuten Grundschule organisiert werden. Deshalb sollten die pädagogischen und organisatorischen Fragen rund um die Kinderbetreuung in Mönkeberg neu strukturiert und formalisiert werden.

 

 

Sicherheit in Mönkeberg

Die vorangegangenen Jahre haben gezeigt, dass auch in Mönkeberg Einbrüche stetig zugenommen haben. Unser Ziel ist eine wirkungsvolle Prävention.

 

Wir werden deshalb in unserer Reihe „UWG informiert“ verschiedene Veranstaltungen zu einzelnen Themen durchführen. So planen wir auch weiterhin Vorträge z.B. der Polizei zum Thema „Aktiver Schutz vor Einbruch und Diebstahl“...

 

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „UWG hört zu“ führen wir Bürgergespräche zu aktuellen Themen. Diese Themen ergeben sich direkt aus Ihren Gesprächsbedarfen und Ihren Anregungen an uns; z.B. Straßenverkehrssicherheit (insbesondere sichere Wege zur Schule und zu den Kitas, Querungshilfen (z.B. Verkehrsinseln) und verkehrsberuhigende Maßnahmen).

 

Wir sind für mehr und sichtbare Polizeipräsenz im Ort.

 

 

Schrevenborn: Eine Stadt für alle!

Die Handlungsfähigkeit einer Gemeinde ist abhängig von vielen Faktoren: 

  • allgemeine Finanzausstattung,
  • Möglichkeit eigene Einnahmen zu generieren (z.B. Gewerbesteuer),
  • Kraft und Innovationsfähigkeit von Verwaltung und Selbstverwaltung,
  • Zusammenhalt und Bereitschaft der Bürger*innen mitzuwirken.

 

Fehlt es an einer angemessenen Finanzausstattung, um die gesetzlichen und auch freiwilligen Aufgaben zu erfüllen, ist eine Gemeinde handlungsunfähig!

 

Mönkeberg wird voraussichtlich in fünf Jahren „pleite“ sein – und damit handlungsunfähig!

 

Eine Chance für das „Überleben“ Mönkebergs und damit das Erhalten von Selbstbestimmung liegt in einer stärkeren Kooperation der drei Gemeinden im Amt Schrevenborn. Denn durch Konzentration von Aufgaben, Verwaltung und Selbstverwaltung können neue Handlungsoptionen und finanzielle Spielräume geschaffen werden.

 

Die UWG Mönkeberg setzt sich daher in den nächsten fünf Jahren dafür ein, dass

  • neue Gespräche für eine engere und nachhaltige Zusammenarbeit der Gemeinden Mönkeberg, Heikendorf und Schönkirchen aufgenommen und beharrlich geführt werden.
  • Die Gründung einer Stadt Schrevenborn aus allen drei Gemeinden von Verwaltung, Politik und Bürger*innen strategisch diskutiert und bearbeitet wird.

 

Dafür wollen wir im Amtsausschuss und in der Gemeindevertretung Mönkeberg werben und einen Zeit- und Maßnahmeplan entwickeln.

 

 

Alt werden in Mönkeberg

Unser Wunsch ist es, dass sich auch unsere älteren Bürger*innen in unserer Gemeinde wohl und integriert fühlen.

Dazu gehört neben generationsübergreifendem bürgerschaftlichem Engagement, Infoveranstaltungen, zufriedenstellender Nahversorgung und anderen Dingen auch die Mitwirkung auf politischer Ebene, z.B. durch Gründung eines Seniorenbeirats.

Aus Sicht der UWG Mönkeberg ist Alter in keiner Phase nur auszuhalten und zu erdulden sondern zu gestalten, denn Alter ist eine lange Lebensphase geworden.